MAX 1177

Geprüft nach
DIN 1177
beim

tüv thüringen
Ist Situation

Im Bereich von Schaukeln, Rutschen, Podesten und Klettergeräten kann lockeres Schüttmaterial wie Rindenmulch, Holzhackschnitzel, Schotter, Kies oder Sand zum Einsatz kommen, um ein fallendes Kind sicher aufzufangen.

Ist durch lange Benutzung diese Schicht abgetragen, nicht mehr gleichmäßig verteilt, verfestigt oder im Winter gefroren, wächst das Verletzungsrisiko erheblich, wenn ein Kind von einem Spielgerät herunterfällt
Ebenso ist die Gefahr der Übertragung von Krankheiten sehr hoch, wenn in losem Schüttmaterial Scherben, Spritzen und ähnliche spitze Gegenstände verborgen sind.

Platz1E

Gefahr durch verborgene Gegenstände

CIMG1151

Gefahr durch vermodern der in der Erde befindlichen Spielgeräte durch Staunässe

"Die meisten Unfälle auf Spielplätzen entstehen durch unerkannte Mängel an Spielgeräten sowie durch den verkehrten Spielplatzboden", darauf weist der TÜV Süddeutschland hin. "Durch eine sachgemäße Wartung und Kontrolle der Spielplätze könnte das vermieden werden. Die Spielplatzverantwortlichen, wie z.B. Gemeinden, Eigentümer- und Baugesellschaften, Restaurantbesitzer oder auch Campingplatzbetreiber, haften in solchen Fällen für die Unfallfolgen; sie sind zu einer regelmäßigen Kontrolle und Wartung ihrer Anlagen verpflichtet. Wichtig ist hierbei, dass die Spielanlagen von vornherein gut geplant werden und die regelmäßigen Überprüfungen von sachkundigen und erfahrenen Personen ausgeführt werden."

Ebenso sind die Kosten für den Unterhalt der Spielplätze, die mit einem “Standard-Spielplatzboden” ausgestattet sind sehr teuer.

Beispiel: (Quelle Süddeutsche Zeitung, 17.08.2006)

Stadt: München

Anzahl Spielplätze: ca. 630

Kosten für Pflege und Instandhaltung: 3,2 Millionen Euro / Jahr

 

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