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Dämpfungsverhalten von Spielplatzböden
HIC (Head Injury Criterium) Verletzungen auf Kinderspielplätzen haben vielzählige Ursachen und heilen in den meisten Fällen von selbst. Besonders schwere Verletzungen ergeben sich insbesondere bei Stürzen aus der Höhe durch Kopfverletzungen. Um solche auf ein Minimum zu reduzieren werden bei Spielplatzanlagen mit Spielmöglichkeiten in der Höhe - wie Klettertürme, Rutschen und Schaukeln - stossdämpfende Bodenmaterialien eingesetzt.
Zur Beurteilung der verschiedenen Werkstoffe mit stossdämpfenden Eigenschaften wie Gummiplatten, nahtlos verlegte Kunststoffböden und losen Schüttmaterial aus Einzelpartikeln wie Kies, Sand, Holz- und Rindenschnitzel wird das Verfahren der HIC-Messung angewandt. Der HIC steht für Head Injury Criterium und ist eine international verwendete Kenngröße für den Schweregrad von Kopfverletzungen. Bein einem HIC-Wert von 1000 beispielweise beträgt das Risiko lebensgefährlicher Verletzungen 15 % bei einem Wert von 2000 bereits 90 %.
Bei Fallschutzmaterialien auf Kinderspielplätzen wird ein HIC-Wert von 1000 als Obergrenze verwendet. Doese Obergrenze soll sicherstellen, dass bei Stürzen fast keine Kopfverletzungen mit dauerhafter Schädigung zu erwarten ist.
Deshalb gilt, je niedriger der HIC-Wert, desto besser ist der Kopf des Kindes geschützt.
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